Eine sehr positive Entwicklung gab es hingegen im Festnetz-Bereich. Hier nahm die Menge der Verfahren stark ab, insbesondere Tele2 konnte sich deutlich verbessern. Auch das bisherige "Sorgenkind" MyPhone besserte sich erheblich, weiterhin auf sehr niedrigem Niveau blieb das Beschwerdeaufkommen bei UPC.
In einem Drittel der Verfahren der RTR gab es eine Einigung zwischen Anbieter und Konsumenten, wobei T-Mobile eine geringere Kulanzneigung habe als der Mitbewerb, erklärte die Behörde. Kunden könnten aber nicht erwarten, dass sie bei eigenen Fehlern keine Rechnung bezahlen müssten. So hatte eine Frau eine 37.000-Euro-Rechnung für Datenroaming in Kroatien erhalten und dagegen eine Beschwerde eingelegt. Die Hälfte der Kosten musste die Frau trotzdem selbst tragen.
Insgesamt steigt der Streitwert, was RTR-Chef Georg Serentschy auf die steigende mobile Datennutzung zurückführt. Allerdings ist die Gesamtzahl der eingebrachten Schlichtungsfälle rückläufig. 2009 wurden 4.258 Fälle eingebracht, ein Minus von 19 Prozent gegenüber dem Jahr 2008.
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