Wann genau "Drive" starten soll, konnte aber auch das "Wall Street Journal" nicht in Erfahrung bringen. Unter Berufung auf informierte Personen heißt es in dem Bericht lediglich, dass der Start für die nächsten Wochen oder Monate geplant sei. Fix scheint indes zu sein, dass Google zwei Varianten seines Dienstes anbieten wird: eine kostenlose Basis-Version und eine Art Premium-Dienst, mit dem Nutzer gegen Gebühr besonders große Datenmengen auf die Google-Server auslagern können.
Angaben zu den Kosten und der Größe des virtuellen Speichers gibt es bislang aber nicht. Wie die Zeitung schreibt, dürfte Google die Konkurrenz aller Wahrscheinlichkeit nach bei Preis und kostenloser Datenmenge jedoch unter- bzw. überbieten und damit versuchen, etablierten Anbietern wie beispielsweise "Dropbox" den Rang abzulaufen.
Ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Viel Zeit darf sich Google bei der Entwicklung seines Speicherdienstes jedenfalls nicht mehr lassen. Erste Berichte über eine virtuelle Festplatte des Suchmaschinengiganten hatte es bereits 2006 gegeben. Weil er Google-Insidern zufolge jedoch nicht funktionierte, wurde der ursprünglich als "GDrive" bezeichnete Dienst wieder fallen gelassen.
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