Sohaben Sie mit Hund Sommerspaß am Badesee

27.07.2012, 14:40
Sohaben Sie mit Hund Sommerspaß am Badesee (Bild: thinkstockphotos.de)
Foto: thinkstockphotos.de
Vor allem jetzt in der warmen Jahreszeit bedeutet das kühle Nass für die meisten Hunde nicht nur tierischen Spaß, sondern auch eine höchst willkommene Erfrischung. Sofern es am jeweiligen See erlaubt ist, spricht nichts dagegen, dass Bello ebenfalls mit planschen geht. Wenn Hundebesitzer dabei einige Grundregeln beachten, wird der Ausflug sowohl für Zwei- als auch Vierbeiner ein herrliches Vergnügen.

"An offiziellen Stränden sind Hunde leider nicht immer erwünscht", so Alexander Probst, zweiter Vorstand des Internationalen Hunde Verbands e.V. (IHV). Vor dem ersten Ausflug sollten sich Frauchen und Herrchen daher zunächst auf Online- Plattformen oder bei anderen Hundehaltern, die das Ziel kennen, erkundigen. "Darüber hinaus können sich Hundebesitzer auch an eine entsprechende Behörde in ihrer Stadt wenden", rät Probst.

Um gesundheitliche Risiken zu minimieren, sollte die Wasserqualität des Sees gesichert und die Umgebung möglichst gepflegt sein. Glasscherben im Sand oder in Ufernähe beispielsweise können zu ernsthaften Verletzungen der Pfoten führen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann entsprechende Fußbekleidung aus dem Zoofachhandel für Hunde nutzen.

Wichtig zu wissen ist zudem, ob am Badesee andere Tiere oder Badegäste zu erwarten sind – und wie der Hund darauf reagiert. Die Jagd auf Wasservögel zum Beispiel findet allein Bello lustig. "Grundsätzlich sollte der Hund niemals unbeaufsichtigt sein", betont Probst. Das gilt auch für den Moment, in dem er sein Geschäft macht. Hundehaufen gehören immer in die Plastiktüte und nicht an den Strand oder auf die Liegewiese.

Wenn der Hund schwimmen oder planschen möchte, sollte er sich insbesondere an heißen Tagen lieber langsam abkühlen, um Herz- Kreislauf- Problemen vorzubeugen. Die letzte Mahlzeit sollte eine gute Stunde zurückliegen, da ein voller Magen ähnlich wie beim Menschen im Wasser zu Schwäche und schlimmstenfalls sogar zur Ohnmacht führen kann. Davon abgesehen kann der plötzliche Wasserdruck auf den Magen gehen und Erbrechen auslösen.

"Vor dem Schwimmen muss zudem das Halsband abgelegt werden", weiß Probst. "Insbesondere in lockeren Halsbändern können sich Hunde beim Schwimmen sonst leicht mit den Pfoten verheddern oder sich irgendwo verfangen und ertrinken."

Nach dem Badevergnügen sollten Hundebesitzer ihre Vierbeiner sorgsam abtrocknen. Nasses Fell führt dazu, dass nackte Haut der Sonne ausgesetzt wird, was das Risiko eines Sonnenbrandes stark erhöht. Bis das Fell wieder trocken ist, sollte der Hund am besten ein gemütliches Plätzchen im Schatten einnehmen.

red
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