Tierheimleiter Dominic Tombergs gibt allen zukünftigen Besitzern, die einem Hund ein zweites Zuhause schenken, einige wichtige Ratschläge mit auf den Weg:
- Bereite dich auf den neuen Mitbewohner vor. Wichtig ist, dass es klare Regeln gibt und in der Familie Rückzugsort und feste Uhrzeiten für Füttern, Gassi gehen, Spiel- und Ruhezeiten besprochen werden.
- Lasse den Hund erst einmal sanft ankommen. Auf keinen Fall darf ein Tier sofort mit einer anstrengenden Situation wie beispielsweise einer Familienfeier konfrontiert werden.
- Bringe dem Hund den neuen Lebensrhythmus nahe und erwarte nicht zu viel von ihm. Eine feste Struktur und konsequentes Handeln sind das A und O in der Hundeerziehung – ein solches Handeln erleichtert dem Tier außerdem die Eingewöhnung.
- Mit reichlich Auslauf, Beschäftigung und Aufmerksamkeit stärkst du erfolgreich die Bindung zu deinem neuen Begleiter.
- Du möchtest dem neuen Vierbeiner einen anderen Namen geben? Hört der Hund schon jahrelang auf seinen Namen, sollte zumindest der Wortlaut gleich bleiben. Eine langsame Umgewöhnung ist möglich, stelle dir aber die Frage nach der Notwendigkeit. Anders verhält es sich bei Fundtieren. Da ihr bisheriger Name meist nicht bekannt ist, haben neue Besitzer hier freie Hand.
- Scheue dich nicht, schon bei kleineren Problemen professionellen Rat einzuholen. Oft sind es am Anfang nur kleine Rädchen, an denen man in der Erziehung drehen muss. Der geschulte Blick von außen kann schnell helfen und so größere Probleme verhindern.
Wer diese Hinweise beachtet, ermöglicht sich und seinem Hund einen erfolgreichen Start in ein gemeinsames Leben.