Im Vorjahr wurden beim Linzer Pleschinger See vier Hunde mit hinterhältigen Ködern vergiftet, ein Tier starb daran. Dann legte ein Tierhasser entlang des Donauufers in Urfahr- West mit Haken versetzte Wurst aus. Jetzt kommt die nächste Warnmeldung aus dem Linzer Wasserwald.
"Ich war mit meiner zweieinhalbjährigen Paula dort spazieren, in der Nacht sackte sie zusammen", erzählt Herrl Eberhard Edlmüller. Er alarmierte die Urfahraner Tierärztin Susanne Hubmer, die um Mitternacht sofort in ihre Ordination fuhr: "Die Hündin hatte eindeutig Giftköder gefressen, bekam eineinhalb Stunden lang Infusionen. Das Gift griff das Nervensystem an – es war aber kein Rattengift", berichtet die Veterinärmedizinerin. Sie rät nun zu besonderer Vorsicht.