Die Qual der Wahl des richtigen Hundesitters

14.06.2012, 09:07
Die Qual der Wahl des richtigen Hundesitters (Bild: thinkstockphotos.de)
Foto: thinkstockphotos.de
Auch wenn dein Alltag perfekt auf deinen Hund abgestimmt ist, es kann immer etwas dazwischenkommen. Sei es eine spontane Dienstreise, eine veränderte Jobsituation oder ein längerer Krankenhausaufenthalt - in jedem Fall muss schleunigst jemand gefunden werden, der sich verlässlich um deinen Hund kümmern kann. Was du bei der Wahl des richtigen Hundesitters beachten solltest, erfährst du hier.

Am besten ist es immer, wenn der Vierbeiner vorübergehend bei nahen Verwandten oder guten Freunden bleiben kann, die er bereits kennt. "So weiß man, dass man dem Hundesitter vertrauen kann und dass es dem Hund gut geht", erklärt Sonja Weinand, Sprecherin des Vereins "Pfotenhilfe". "Außerdem fühlt sich der Hund bei Leuten, die er gut kennt, auch gleich viel wohler als bei Fremden."

Alternative "Hunde- Kindergarten"

Wer im Bekanntenkreis keine Möglichkeit hat, den Vierbeiner unterzubringen, sollte zuerst überlegen, wie intensiv die Betreuung sein sollte. Es gibt vor allem in Städten einige Tagesbetreuungsplätze, wo man den Hund morgens hinbringen und nach der Arbeit wieder abholen kann. "Dabei sollte man beachten, ob es auf dem Grundstück auch genug Auslauffläche gibt. Werden mehrere Hunde betreut, ist es wichtig, dass sich diese gut miteinander verstehen und es keine Kämpfe gibt", betont Weinand.

Muss der Hund über mehrere Tage betreut werden, ist auch das Beschäftigungsprogramm wichtig. Neben regelmäßigen ausgedehnten Spaziergängen sind genug Spielzeug und Unterhaltung wichtig. Außerdem eignet sich auch nicht jede Person dafür, mit vielen Hunden gleichzeitig fertigzuwerden. Dazu kommt, dass Hundepensionen oft auch nicht gerade billig sind.

Hundesitting in gewohnter Umgebung

Es gibt immer mehr Hundesitter, die direkt nach Hause kommen, mit dem Hund spazieren gehen, ihn füttern und sich um ihn kümmern. Teilweise bieten diese auch an, für die Dauer deiner Abwesenheit direkt bei dir einzuziehen. "Das wäre der Idealfall für jeden Hund, da er so nicht aus der gewohnten Umgebung gerissen wird. Jedoch muss dem Hundesitter dabei auch ein großes Stück Vertrauen entgegengebracht werden", informiert Weinand.

In jedem Fall solltest du den Hundesitter erst einmal gut kennenlernen. Haben Mensch und Tier einen guten Eindruck und fühlt sich dein Hund wohl, ist die Grundvoraussetzung bereits gegeben. Falls es Unstimmigkeiten gibt, schau dich lieber nach jemand anderem um.

red
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