Wissenswertes: Derzeit sind acht Arten der Bartagamen bekannt, die alle in Australien beheimatet sind. Sie unterscheiden sich durch ihre Kopfform und die Stachelanordnung. Die Streifenköpfige Bartagame ist in unseren Breiten besonders bekannt, sie wird etwa 55 cm lang.
Haltung: Die Agamen benötigen ein geräumiges Wüstenterrarium mit einer Mindestlänge von 150 Zentimetern. Der Platz reicht für ein Männchen und zwei Weibchen aus. Mit Wärmelampen und Bodenheizung abgestimmt auf die Heimatregion der Tiere wird die notwendige Temperatur erzeugt, abends sollte man im Terrarium etwas Wasser versprühen.
Fütterung: Agamen ernährend sich vorwiegend von Lebendfutter, viele Tiere nehmen kaum pflanzliche Nahrung zu sich. Im Zoofachhandel kann man Fliegen, Heimchen, Grillen, Heuschrecken und Käferlarven erwerben, die aber nicht zu groß sein sollten, damit die Agame daran nicht ersticken kann. Den Reptilien können zusätzlich zerkleinerter Salat, Paprika, Löwenzahn und manche Obstsorten angeboten werden.
Kinder: Bartagamen sind naturgemäß keine Kuscheltiere und werden nicht gerne hochgenommen und herumgetragen. Größere Kinder, die sich mit der Beobachtung und Fütterung der Reptilien zufrieden geben, können viel Freude an ihnen haben.
Besonderheit: Einmal jährlich – am besten im Herbst – sollte die Winterruhe eingeleitet werden. Dazu senkt man die Temperatur und reicht den Tieren ausschließlich frisches Trinkwasser. Bartagamen in Winterruhe sind weniger aktiv und fahren ihren Kreislauf herunter. Sie sollte mindestens sechs Wochen andauern.
Tipp vom Experten: „Wenn Bartagamen Stress haben und sich unwohl fühlen, entwickeln sie eine dunkle Färbung und sollten in einem eigenen Terrarium separiert werden.“
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