Surfen mit Tabs
Hier hat wiederum Konkurrent Apple die Nase ein wenig voraus. Auch bei Mozillas Firefox gibt’s das schon länger. Das Zauberwort heißt „Tabs“. Im Wesentlichen ist ein Tab ein neues Explorer- Fenster im bestehenden Explorer- Fenster. Angenommen man klickt in einer Website auf einen Link. Surft man mit Tabs, so öffnet sich kein neues Explorer- Fenster, sondern die neue Seite öffnet sich in einem Tab. Ähnlich einem Karteikarten- oder Lesezeichen- System reihen sich dann geöffnete Websites hintereinander auf und können ohne Fenster minimieren zu müssen, mit einem Klick wieder groß auf den Screen gebracht werden.
Die Neuheit, die der Vista- Internet- Explorer mit sich bringt, ist die Funktion der so genannten „Quick- Tabs“. Mit einem Klick auf eine Schaltfläche ordnen sich alle geöffneten Websites in Miniaturen im Internet- Explorer an. Man klickt also (ähnlich der 3D- Flip- Funktion) nicht mehr auf einen Datenreiter oder einen Button, sondern öffnet bzw. schließt die gewünschte Site per Klick auf die Miniaturgrafik. Bei Bills Vorführung soll das wahnsinnig schnell gegangen sein. Vielleicht hat er aber auch vorher heimlich geübt, der gute Gates…
Sicher ist er sicher…
Bei der Gretchenfrage drückte sich Microsoft ein bisschen vor Antworten. Der Internet Explorer 7 soll aber eine „Anti- Phishing“- Applikation werden und von Anfang an sicher sein. Microsoft investiere Massen in Sicherheit und somit werde der Internet Explorer Missbrauch im Web nicht so einfach ermöglichen. Punkt.
Das Windows Sicherheits- Center, das für Windows XP damals mit dem Service Pack 2 ausgeliefert wurde, bekommt mit Vista Zuwachs. Die jetzt als Beta- Version erhältliche Sicherheitssoftware „Anti- Spyware“ wird unter dem Namen Defender zum Vista- Serienpaket zählen. Den Virenschutz muss sich der Micrsoft- Kunde weiterhin selbst besorgen.