Neues Gewand – einfacheres Interface
Die neuste Version des Media Players konzentriert sich mehr auf Aufgeräumtheit. Die über den ganzen Bildschirm verstreuten Buttons und Funktionen der Neuner- und Zehner- Version sind endgültig der Programmierer- Putzfrau zum Opfer gefallen. Die Funktionsleiste - im alten Player- Design noch am linken Rand angeordnet - erstreckt sich jetzt über den Fenster- Horizont. Es gibt fünf Buttons: Now Playing, Library, Rip, Sync und Burn. Also auf Deutsch: Wiedergabe, Bibliothek, Kopieren, Synchronisieren und Brennen. Die endgültigen Übersetzungen stehen natürlich noch nicht fest und können auch anders heißen.
Untermenüs und Suchfunktion
Unter den fünf Buttons tun sich auf Wunsch die Subkategorien auf. Was in der Zehner- Version ab und zu wie willkürlich über den gesamten Screen verstreut wirkte, findet sich hier sauber gebündelt an einem Navigationsstrang. In Sachen Musikauswahl verlässt sich Microsoft wieder auf eine Suchfunktion. Bei der Demonstration lobten die anwesenden Journalisten aus Übersee vor allem die Schnelligkeit der Suche. Herr Gates demonstrierte sie an einer Bibliothek die 10.000 Songs umfasst. Fast augenblicklich konnte er seinen gewünschten Country- Song abspielen.
Intelligent
Wer seinen MP3- Player mit einem Vista- PC verbindet, wird automatisch vom Media Player begrüßt. Das Programm zeigt eine Zapfsäule an, auf der zu sehen ist, wie viel Platz auf der Festplatte des Players vorhanden ist. Sehr verspielt. Verfügt man nun über eine derart große Sammlung wie Mister Gates, so kann man auf Wunsch eine automatische Zusammenstellung kreieren lassen. Der Media Player sucht dann nach der Musik, die vom User hoch bewertet wurde oder sehr oft gespielt.
Seine komplette Bibliothek bzw. einzelne Playlisten auf Silberlinge zu bannen soll der Media Player hinkriegen, wie kein anderer. Die Software splittet lange Zusammenstellungen von selbst auf und verlangt nur noch den Einschub eines Mediums. Lange Playlisten teilt der Media Player nicht nur in vom Zeitrahmen her in passende Gruppen auf, sondern achtet auch auf Stilkohärenz. Blues kommt mit Bluegrass auf die gleiche CD, und so weiter…
Windows Vista bietet einiges mehr für ambitionierte Fotografen als sein Vorgänger: Neben einem Photo- Gallery- Tool steht auch Bildbearbeitungssoftware zur Verfügung. In den Ordnern reagiert Vista auf den Inhalt. Befinden sich Bilder, Videos oder Musikfiles im Ordner, so werden automatisch die entsprechenden Schaltflächen angezeigt. Eine Diashow zaubert man somit in sekundenschnelle auf das Display. Egal in welchem Ordner sich die Fotos befinden.