Die Sache mit der Übersicht
Die Benutzeroberfläche von Vista sieht so aus, als wäre sie aus Glas gebaut. Alle Icons und sogar die Startleiste haben schimmernde Konturen. Öffnet man ein Fenster, so sieht man durch die Ränder auf das dahinter liegende Objekt. Wer in Vista mehrere Datei- Browser geöffnet hat, sieht quasi durch sie hindurch. Gerade so viel, dass man erkennt was dahinter ist, sprich ohne Verwirrung zu stiften.
Sesam öffne dich
Zum Öffnen einer Anwendung hat sich Microsoft auch etwas neues einfallen lassen. Die ewig lange Navigation über die Start- bzw. Programmleiste entfällt. Mittels Suchfunktion auf dem Desktop gelangt man schnell zum gewünschten Programm. Windows Vista setzt überhaupt – ähnlich Apples OSX – sehr stark auf die Desktop- Suche. Das penible Ordnung halten am PC hat theoretisch ein Ende. Zumindest wenn es stimmt, was Bill Gates verspricht: Die Geschwindigkeit der Desktop- Suche in Vista soll nämlich alle Rekorde brechen und das Gewünschte binnen Millisekunden anzeigen können. Unabhängig vom Dateityp oder dem wirklichen Dateinamen soll Vista die Dokumenta auflisten können, die dem Suchbegriff inhaltlich am nächsten stehen.
3D- Flip
Der beliebte Alt- Tab- Griff zum Wechsel in ein anderes geöffnetes Fenster bekommt mit Vista verstärkt Bedeutung. Hat man mehrere Fenster geöffnet und betätigt das Tastenkürzel erscheinen alle Fenster dreidimensional am Desktop und man wählt das gewünschte aus.
Überhaupt wird sich in Vista so ziemlich alles bewegen. Die Zeit der stillstehenden Fenster ist endgültig vorbei. Beispiel: Sind alle Anwendungen in der Start- Leiste minimiert und „fährt“ man mit dem Mauszeiger drüber, so erscheinen Miniaturen der Anwendungen inklusive Innenleben. Man orientiert sich somit stärker am Bild.
Kindersicher
Wofür Bill Gates sein Vista besonders gerühmt hat, ist die „lückenlose Kindersicherheit“. Eltern können endlich kontrollieren, was ihr Kind am PC betrachten kann und was nicht. Hier sieht Microsoft wieder vor, dass man Windows in unterschiedliche Benutzerkonten unterteilt hat.
Ist dies der Fall, so kann ein Konto mit Administratorenrechten (also quasi „Elternrechten“) ein Kinderkonto jederzeit reglementieren. Über ein spezielles Menü lassen sich Altersfreigaben für Filme und Musik festlegen und Inhalte mit undiskutierbar nicht kindgerechten Ausdrücken ausblenden.
Screenshot- Beispiele zu sämtlichen genannten Features findest du in der Infobox!
Fotos (c) Microsoft