Intelligente Roboter, die Zweite: Nachdem Mitsubishi vor wenigen Wochen seinen Haushaltsroboter "Wakamaru" vorgestellt hat, stürmt Konkurrent Fujitsu jetzt mit einem ähnlichen Konzept den japansichen Markt. Der Serviceroboter "Enon" soll seine Bestimmung allerdings in Büros, Einkaufscentern und Restaurants finden.
Mit 3 km/h Höchstgeschwindigkeit pflügt "Enon" nicht gerade zügig durch die Menschenmassen, die ihn in japanischen Einkaufscentern nach dem Weg fragen werden - andererseits: Wer's nicht in den Beinen bzw. Rollen hat, der hat's halt im Hirn.
Und in der oberen Etage des 130 Zentimeter großen Roboters steckt so einiges drin! Mit Kameras, Mikrophonen und Sensoren erkennt der "Edelblechhaufen" jeden, der ihn anspricht. Er merkt sich Wege und wichtige Personen durch ein einprogrammiertes Kartensystem, dass Enon selbstständig erweitert und mit zusätzlichen relevanten Bedeutungen versieht.
Für Einkaufscenter und Geschäftshäuser ist Enon eine kompetente Ansprech- "Person". Dass japanische Büroaushilfen in Zukunft kein Kopierpapier mehr schleppen müssen, schafft Fujitsus Roboter aber nicht.
Enons Service hört da auf, wo Lasten schwerer als 500 Gramm werden - eine Kaffeetasse dürfte aber gerade noch als erträgliche Last durchgehen.