Traumjob Spieletester
Am leichtesten ist der Einstieg in die Spiele- Branche
als Tester in der Q&A: Ohne viel Vorkenntnisse sollte man
eine Leidenschaft fürs Spielen haben. Rockstar Games schreibt
die Jobs auf seiner Webseite aus, kann aber schon auf ein gewisses
"Pool" an Testern zurückgreifen. Vor allem in Österreich
lebende Ausländer werden für die Kontrolle der Sprachausgaben
und Texte gebraucht. Allerdings sind die Tester am schlechtesten
bezahlt und werden nur für einen gewissen Zeitraum - einige
Monate als Fulltime- Job als freie Mitarbeiter beschäftigt.
Programmierer
Die Programmierer kommen oft von der Universität
und haben Informatik oder Mathematik studiert. Sie müssen
fit in der Programmiersprache sein und haben am besten schon selbst
kleine Spiele programmiert. Besonders Programmierer, die schon
lange dabei sind haben sich das "Handwerk" selbst beigebracht.
Game- Designer
Für Game- Designer gibt es keine eigene Ausbildung:
Die FH Johanneum bietet zwar ein Semester zum Thema Computerspiele,
"lernen" kann man das aber hierzulande nicht. In Deutschland
bietet die private Games Academy Lehrgänge und Stipendien
für die Kurse "Game & 3D- TEchnologie" sowie "Game Art
& Animation". mehr Infos unter 0049/30/29779120 bzw. info@games- academy.de
Artist
Die Voraussetzung für Grafiker, ist - wenig
verwunderlich - die Fähigkeit gut zeichnen zu können.
"Artists" können zwar angelernt werden, viele kommen aber
von grafischen Akademien oder vom SAE- College. "Animatoren", haben
vorher oft mit digitalen Werbefilmen zu tun gehabt, oder kommen
aus dem Kunst- Sektor.
Was verdient man?
Als Spiele- Entwickler wird man in Österreich
sicher nicht reich. "Wir zahlen nach österreichischen Verhältnissen",
erklärt Martin Filipp. Die Gehälter bewegen sich zwischen
2000 und 3000 Euro, wobei die obere Grenze schon im oberen Management
angesiedelt ist.
Extreme Arbeitsbedingungen
Die Arbeitszeiten können mitunter heftig sein:
Die Entwickler arbeiten oft monatelang ohne Pause oder freie Tage
- sie schlafen in der Firma, wo es eine Dusche gibt. Dafür
werden sie nach so intensiven Phasen für mehrere Monate auf
Zeitausgleich geschickt. Vielleicht nicht gerade ideal, wenn man
ein "geregeltes" Familienleben führen will...