2 Stunden weniger Schlaf ...
... machen Körper und Geist munter. Am Tag danach
ist man aufgedreht, Denkprozesse werden beflügelt. Aber:
Routine fällt schwer, man hält nicht durch, fühlt
sich schnell müde. Auf Dauer führt der Schlafentzug
aber zu Stress: Schon bei sechs Tagen in Folge schießt das
Stresshormon Cortisol in die Höhe. Fataler Effekt: Man schlummert
immer schlechter ein.
4 Stunden weniger Schlaf ...
... setzen Körper und Geist auf Sparflamme.
Man reagiert am nächsten Tag langsamer, nimmt Dinge nicht
richtig wahr. Vorsicht, das Unfallrisiko ist jetzt siebenmal höher
als sonst! Und: Heißhungerattacken drohen. Denn im Schlaf
produziert die Schilddrüse Hormone, die den Stoffwechsel
regulieren - und die jetzt fehlen. Folge: Der Körper ist
unterzuckert, giert nach Süßem! Außerdem lassen
4 Stunden weniger Schlaf pro Nacht auf Dauer die Speckröllchen
wachsen. Der Kohlenhydratumsatz funktioniert nicht mehr richtig,
Fett wird angesetzt. Langfristig kann das sogar das Diabetesrisiko
erhöhen, wissen Ärzte.
6 Stunden weniger Schlaf ...
... beamen Körper und Geist in einen Ausnahmezustand.
Manche fühlen sich geradezu euphorisch, andere extrem gereizt.
Gemeinsam ist allen: Sinne und Nerven reagieren überempfindlich.
Grund: Die Tiefschlafphase fehlt - Kopf und Körper spielen
verrückt. 6 Stunden weniger Schlaf verhindern auf Dauer Repairprozesse.
Weil Wachstumshormone und immunstimulierende Stoffe nur im Tiefschlaf
gebildet werden, ist der Körper anfälliger für
Krankheiten. Die Zellen regenerieren sich nicht mehr, man altert
schneller.