Die Volksmediziner Asiens wenden die Asche von den Wurzeln oder dem Scheinstamm als wurmtötendes Mittel an. In unseren Breiten werden Bananen bei Durchfallerkrankungen eingesetzt. Das darin enthaltene Pektin bindet viel Wasser im Darm und macht so den Stuhl fester. Aufgrund ihrer Fülle an verschiedenen Ballaststoffen helfen Bananen aber auch bei Verstopfung.
Autorin Barbara Simonsohn empfiehlt, bei Verdauungsstörungen täglich zwischen den Mahlzeiten fünf bis sechs Bananen möglichst aus Bioanbau zu essen, um überflüssige Magensäure zu binden und Geschwüre zum Ausheilen zu bringen. Bei Gastritis ist Bananenmilch heilsam. Bei chronischen Magengeschwüren wirken Bananen laut Simonsohn besser als synthetische Mittel, welche die Magensäureproduktion blockieren.
Bananen liefern 7,7 Milligramm des „Wohlfühl- oder Glückshormons“ Serotonin pro 100 Gramm Fruchtfleisch. Für ein dauerhaft ausgeglichenes Gemüt und gute Laune ist aber nicht nur der Serotoninspiegel von Bedeutung, sondern auch die ausreichende Versorgung des Körpers mit der richtigen Sorte von Kohlenhydraten schreibt die Gesundheitsjournalistin. Und Bananen sind die kohlenhydratreichsten Früchte, die wir kennen. Die Kohlenhydrate der Banane sind komplex. Das heißt, sie werden über einen längeren Zeitraum verarbeitet und spenden Energie für Stunden.