So kriegst du warme Füße

21.01.2009, 15:43
So kriegst du warme Füße (Bild: © [2008] JupiterImages Corporation)
Foto: © [2008] JupiterImages Corporation
Mit dem Herbst sind sie wieder da: die Eiszapfenfüße unter der Bettdecke. Frauen und Mädchen sind davon weit häufiger betroffen als Männer. Der Grund dafür ist die geringere Muskelmasse und der damit einhergehende geringere Energieumsatz bei Frauen. Wir verraten dir, wie du nie mehr kalte Füße (außer möglicherweise vorm Traualtar) bekommst und den Körper zugleich gegen Infektionskrankheiten wappnest.

Bewegung

Gut durchblutete Füße und Beine frieren nicht. Deshalb: Treib regelmäßig Sport - und die Eiszapfenfüße werden bald der Vergangenheit angehören. Um die Durchblutung zu fördern, kannst du auch Zehengymnastik machen. Dafür einfach die Zehen bewegen oder mit ihnen auf und ab wippen. Zwischendurch die Schuhe ausziehen und dich mehrmals auf die Zehenspitzen stellen.

Wechselduschen

Auch Wechselduschen fördern die Durchblutung. Wenn du deine Beine und Füße schon in der Früh abwechselnd warm und kalt (immer mit kalt aufhören) abbraust, regst du den Kreislauf an und wirst ganz nebenbei auch noch fit für den Tag.

Wassertreten

Wassertreten hilft, wenn du wegen deiner kalten Füße Probleme beim Einschlafen hast. Einfach die Badewanne oder eine andere Wanne mit kaltem Wasser füllen, das bis zu den Waden reichen sollte. Dann wie ein Storch darin herumsteigen. Das fördert die Durchblutung und regt den Körper dazu an, Wärme zu produzieren.

Massagen

Du kannst die Durchblutung auch durch Massagen anregen. Nimm jeden Fuß einzeln kräftig in die Hände und massiere ihn, bis er schön warm ist.

Sauna

Regelmäßige Saunabesuche trainieren die Gefäße und sorgen so auf Dauer für warme Füße.

Verzicht

Alkohol, Zigaretten und Kaffee tragen dazu bei, dass unsere Füße – die vom Herzen ja weit entfernt sind - schlechter durchblutet werden. Deshalb ist gerade in der kalten Jahreszeit Verzicht auf diese erlaubten Suchtmittel angesagt.

Flüssigkeit

Wasser nicht nicht nur äußerlich anwenden, sondern auch bei fallenden Temperaturen genug trinken. Zum Beispiel Kräutertees oder verdünnte Fruchtsäfte.

Warmes Schuhwerk

Trotz aller Abhärtungsmaßnahmen sind auch in diesem Winter und Herbst Peeptoes nicht die richtige Wahl für längere Spaziergänge. Achte auf warmes, festes Schuhwerk. Wichtig: Die Zehen sollten sich in den Schuhen auch mit dicken Socken noch bewegen können. Der Schuh sollte nicht einschnüren und so die Durchblutung stören.

Heißes Fußbad

Wenn die Zehen nach einem Spaziergang doch einmal eingefroren sind, hilft ein warmes Fußbad, das gleich dafür sorgt, dass dein ganzer Körper aufheizt. Danach gut abtrocknen, warme Socken anziehen und ab ins Bett.

Solltest du ständig unter kalten Füßen und Händen leiden, kläre das bitte mit deinem Arzt ab, es könnte auch eine ernsthafte Erkrankung wie Diabetes oder eine Schilddrüsenerkrankung dahinterstecken.
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