Zudem verstärkt Wasser die UV-Strahlung durch Reflexion, nämlich um 50 Prozent. 50 Prozent des UVB- und 80 Prozent des UVA-Anteils (hauptverantwortlich für vorzeitige Alterungsprozesse) des Lichts dringen noch bis einen halben Meter unter die Wasseroberfläche. Zudem wird durch Kontakt mit Wasser ein Teil der Sonnencreme abgewaschen. Hohen Lichtschutzfaktor verwenden!
Fleckenbildung kann auch durch das Auftragen von Kosmetika und Parfum in Zusammenhang mit UV-Licht entstehen. Besonders die Säfte von Wiesengräsern erzeugen oft in Zusammenhang mit Sonneneinstrahlung typische Hautmale in Form von Streifen, Blättern oder ähnlichen Mustern. Dies passiert durch lokale Entzündungsmechanismen.
Auch im Garten eincremen!
An sich heilen die Stellen von selber ab, juckreizstillende Behandlung tut aber gut. Lästig ist die Begleiterscheinung, nämlich die Abheilung unter starker Dunkelfärbung der Haut, die bei erneuter Sonnenbestrahlung wieder aufflammen kann. Daher gilt, auch beim Ausflug auf die Wiese oder im eigenen Garten starken Lichtschutzfaktor anwenden.
Allergische Reaktionen bilden sich ebenso oft nur unter starker Pigmentierung zurück. Aufgekratzte Stellen, zum Beispiel nach Insektenstichen, neigen im Sommer dazu, während der Heilungsphase an den Wundrändern dunkler zu werden.
Hormonelle Umstellung während bzw. nach Schwangerschaften, in der Menopause, durch Einnahme von Hormonen oder hormonaktiver Substanzen kann zu Pigmentverschiebungen führen. Aber auch bestimmte Arzneimittel erhöhen die Lichtempfindlichkeit dramatisch. Darüber kann man sich in Apotheken informieren, wo es dazu dementsprechende Pflegetipps gibt!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.