Mit diesen Tipps geben Sie kalten Füßen keine Chance

22.02.2013, 16:50
Mit diesen Tipps geben Sie kalten Füßen keine Chance (Bild: thinkstockphotos.de)
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Keine Chance für kalte Füße! Das sollte Ihr Motto werden, vor allem, wenn Sie eine Frau sind. Dadurch kann man Erkältungen sowie Blasenleiden vorbeugen. Wir haben die besten Tipps, wie Sie Ihre Zehen wohlige Wärme verschaffen.

Wer hat nicht hin und wieder kalte Füße? Diese lösen aber oft nicht nur Unbehagen aus. Schon unsere Großmütter warnten vor Erkältungen oder gar Blasenentzündung. Aus Sicht der chinesischen Medizin gibt es dafür eine einfache Erklärung: An der Fußsohle befindet sich der Punkt "Niere 1".

Sobald man z.B. auf kaltem Boden steht, kommt es zu einer Schwächung der Abwehr und in weiterer Folge womöglich zu einer Blasen- oder gar Nierenbeckenentzündung. Besonders im Winter sollte man daher zu Hause keinesfalls barfuß gehen – schon gar nicht auf kalten Steinböden. Für draußen ruhig ein Paar Extrasocken anziehen.

Ein Fußbad spendet wohlige Wärme

Eine der besten Strategien gegen kalte Füße ist ein Fußbad. Wenn Sie durchgefroren nach Hause kommen, bewirkt es eine Erwärmung des ganzen Körpers, fördert die Durchblutung der Nasen- und Rachenschleimhaut. Gießen Sie hierfür wenig Wasser in ein Schaffel. Geben Sie eine Handvoll Steinsalz dazu, lassen Sie immer wieder langsam heißes Wasser zufließen und baden Sie Füße 15 bis 20 Minuten. Danach mit Kampferöl massieren, Socken anziehen und 20 Minuten ruhen.

Sollten Sie untertags kalte Füße bekommen, hilft es, einige Schritte am Fußaußenrand mit angekrallten Zehen, danach im Fersenstand und zuletzt im Zehenstand zu gehen. Dadurch stellt sich rasch ein Wärmegefühl ein.

Tee trinken hilft

Bleibt ein inneres Frösteln bestehen, viel warmen Tee trinken. Gut geeignet ist etwa eine Mischung aus zwei Teilen Hagebutten sowie je einem Teil Holunderblüten, Rosmarinblättern und getrockneten Johannisbeeren. Davon vier Esslöffel mit einem Liter kochendem Wasser überbrühen, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen, mit Honig süßen und den Saft einer halben Zitrone zugeben. Über den Tag verteilt trinken.

Auch wenn Sie das Gefühl haben, ständig auf die Toilette zu müssen: trinken, trinken, trinken! Dadurch werden die Harnwege durchgespült und Harnwegsinfekten vorgebeugt. Arzneipflanzen wie z.B. Brennnessel, Goldrute, Labkraut, Taubnessel oder Hauhechel erhöhen die Spülkraft der getrunkenen Flüssigkeit. So bereiten Sie daraus Tee zu: Einen Esslöffel der Mischung (Goldrute, Taubnessel, Labkraut zu gleichen Teilen) mit 1/4 l siedendem Wasser übergießen, fünf Minuten ziehen lassen. Mit Honig süßen, zwei bis drei Mal täglich eine Schale über ein bis zwei Wochen trinken.

Ein Thermophor als Unterstützung

Unterstützen kann man die "Trinkkuren" durch Wärme in jeder Form. Der gute alte Thermophor hilft ebenso wie das erwähnte Fußbad vorbeugend und bei ersten Anzeichen einer Blasenentzündung (Kältegefühl, Brennen beim Harnlassen). Außerdem gibt es Arzneipflanzen, die keimhemmende Inhaltsstoffe enthalten, wie z.B. Preiselbeeren und Bärentraubenblätter.

Andrea und Claudia Dungl, Kronen Zeitung
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