Wenn es auch dir so geht, gehörst du vielleicht
zu jenen 20 Prozent der Europäer, die an der Winterdepression
leiden. Hauptursache: Lichtmangel. Je kürzer der Tag desto
weniger Licht bekommt der Mensch ab. Der Körper produziert
wegen des Lichtmangels nicht genug von dem Laune-Botenstoff Serotonin.
Besonders Frauen zwischen 25 und 45 zählen zu den Betroffenen.
Bei Männern kommt die Winterdepression nicht so häufig
vor. Um den Mangel an Serotonin auszugleichen steigt nun das Verlangen
nach Süßigkeiten - vor allem nach Schokolade. Das hebt
zwar die Stimmung, der anfallende Winterspeck, kann diese aber
schnell wieder drücken.
Launemacher Licht-Therapie
Rechtzeitig erkannt, kann die Winterdepression aber
ziemlich einfach behandelt werden. Das Das wirkungsvollste Mittel
gegen die Niedergeschlagenheit ist die Lichttherapie. Erfolgsquote:
70%. Der Patient sitzt ein bis zwei Stunden mit geöffneten
Augen vor einer Leuchtstoffröhre mit UV-Filter und lässt
sich mit 10.000 Lux starkem Licht anstrahlen. Bereits nach einer
Woche sollte sich die Stimmung heben. Lässt man sich die
Lampe von einem Arzt verschreiben, wird es noch billiger.
Hausmittel und Lichtblicke
Zusätzlich zur Lichttherapie wird kohlehydratreichen
Kost (Nudeln, Reis, Brot) empfohlen. Schon unsere Urgroßmütter
schworen auf Johanniskrauttee - ein altes Hausmittel gegen Herbstdepression.
Ein Lichtblick für alle Betroffenen: Im Gegensatz zu "echter"
Depression ist die Winterdepression wirklich nur Jahreszeitabhängig:
Im März und April, wenn die Anzahl der Sonnentage steigt,
klingt auch die Winterdepression wieder ab!