Noch heute setzen die Indianer sie bei vielen Leiden ein: Erkältungen, Grippe, Asthma, Entzündungen, Wunden, Darmparasiten, Verstopfung, Menstruations- und Wechselbeschwerden, Krampfadern, Hämorrhoiden oder Warzen.
Und das kommt nicht von ungefähr: Die Ananas enthält sämtliche Vitamine sowie 16 Mineralstoffe und Spurenelemente. Darüber hinaus enthält die Frucht Enzyme, Bioflavonoide, Fruchtsäuren, Faserstoffe und ätherische Öle. Besonders hoch ist der Gehalt an Vitamin C und Kalium.
Das Vitamin C hilft dem Immunsystem, Infektionen abzuwehren, und schützt die Zellen. Kalium hilft dabei, den Säure- Basen- Haushalt zu regulieren, und die Fruchtsäuren aktivieren Verdauungsenzyme und reinigen den Darm von Schlacken.
In der Ananas finden sich sämtliche Vitamine des B- Komplexes, die als „Nervenvitamine“ gelten und dem Körper helfen, das „Glückshormon“ Serotonin zu produzieren.
Aber das Wertvollste an der Ananas ist ihr einzigartiges Enzymgemisch, das Bromelain genannt wird. Laut Simonsohn wirkt Bromelain gegen degenerative Erkrankungen, die durch den sogenannten oxidativen Stress verursacht werden. Zu diesen Krankheiten zählen Arthritis, Herz- Kreislauf- Erkrankungen wie Angina Pectoris, Verdauungskrankheiten wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, Diabetes II, Rheuma, Arteriosklerose und Krebs. Es reguliert die Verdauung und hilft bei Problemen wie Sodbrennen, Verstopfung und Blähungen.