Bereits in den 1980er Jahren veröffentlichte die amerikanische Raumfahrtorganisation NASA eine Studie über die positiven Auswirkungen des Trampolinspringens. Das Ergebnis: Dieser Sport ist drei Mal effektiver als Joggen. Zehn Minuten hüpfen hat also den gleichen Trainingseffekt wie 30 Minuten laufen. Während Laufen aber Rückenmuskulatur und Bandscheiben stark belastet, ist Trampolinspringen gelenkschonender und stärkt den Rücken.
Fettverbrennung wird gesteigert
Das ständige Auf und Ab zwischen Schwerelosigkeit und Abfederung regt Kreislauf und Stoffwechsel an, fordert die gesamte Muskulatur und steigert die Fettverbrennung. Auch das Bindegewebe wird gestrafft. Darüber hinaus werden Koordination, Beweglichkeit, Motorik und Gleichgewichtssinn verbessert.
Kräfte nicht überschätzten
Leider überschätzen sich viele und unterschätzen wiederum die Kräfte, die auf sie einwirken. "Besonders Kinder sind gefährdet", warnt Dr. Peter Spitzer vom Verein "Große schützen Kleine" an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie in Graz. "Dieses Jahr rechnen wir österreichweit mit bis zu 4000 verunfallten Kindern. Am häufigsten kommt es zu Bandverletzungen sowie Arm- oder Beinbrüchen."
Dr. Spitzer rät daher, einen Kurs zu besuchen, in dem der Trainer darauf achtet, dass Anfänger nicht zu hoch hinaus wollen. Wichtig sind auch das Erlernen der richtigen Technik und Vorsichtsmaßnahmen.
Tipps für Anfänger
Für Anfänger - egal ob Erwachsener oder Kind - hat Dr. Spitzer wertvolle Tipps parat:
Seilspringen bringt’s!
Eine andere Sportart, um den Kilos davonzuhüpfen, ist das Seilspringen. Mit 15 Minuten Bewegung verbraucht man genauso viele Kalorien wie bei einem 30minütigen Fahrradtraining. Zudem werden Koordination und Kondition gesteigert, die gesamte Muskulatur gekräftigt sowie Herz und Kreislauf gestärkt.
Achte beim Hüpfen darauf, dass dein Körper in einer gewissen Grundspannung bleibt, das Seil wird lediglich durch die Bewegung der Handgelenke gedreht. Spring besonders am Anfang nicht zu hoch und zu schnell. Sonst kommst du schon nach kurzer Zeit außer Atem und verlierst die Motivation. Für Anfänger reichen 60 Sprünge pro Minute, später kannst du sich auch auf etwa 150 steigern.
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