Das wusste man bereits im alten China vor 5000
Jahren, wo Reflexzonenmassage an Händen und Fingern ausgeübt
wurde. Die Technik wurde, nachdem sich Fußreflexzonenmassage
mittlerweile etabliert hat, auch bei uns in zahlreichen Instituten
wieder entdeckt. Mit kreisendem Druck werden die verschiedenen
Punkte massiert, die in ihrer Zuordnung den Körperorganen
entsprechen. Die Massage spürt Störungen ("Blockaden")
auf und löst sie.
Wohlbefinden in einer angespannten Situation schafft
meist schon das Abspreizen, Strecken und Beugen der Finger. Handgymnastik
kann man ganz leicht in den Alltag einbauen. Besorge dir kleine
Schaumgummibälle, die du in der Hand zusammendrückst
und wieder loslässt. Oder Qi-Gong-Kugeln, die man in den
Handflächen rollt.
Mehr Übungen haben wir für dich
in der Linkbox zusammengestellt (mit Fotos). Angefangen
mit drei Tuina-Massage-Übungen (für Herz-Kreislauf-Stimulation,
Sexualität, Lunge, Dickdamm, Dünndarm), einer Übung
für geschmeidige Fingergelenke bis zu einer Übung, die
die Konzentration fördert. Mach gleich mit!
Nach längerem Sitzen
Nach längerem Sitzen solltest du mal eine aktive
Pause machen: Aufstehen, Hände seitlich vom Körper kräftig
ausschütteln, so als wolltest du etwas abstreifen. Dabei
Arme vor den Körper führen, bis über den Kopf.
Hände zusammenführen, verschränken, mit den Handflächen
nach oben drehen und fest nachdrücken.
Atme ruhig und tief, stell dir vor, wie du den
inneren Druck durch die Hände "hinausschüttelst" und
nach oben wegdrückst, während du durch die Dehnung der
Wirbelsäule größer wirst und neue Energie durch
die Handflächen in den Körper hineinziehst.