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Das Anti-Stress- und Anti-Aging-Obst

11.11.2009, 12:08
Das Anti-Stress- und Anti-Aging-Obst (Bild: © [2009] JupiterImages Corporation)
Foto: © [2009] JupiterImages Corporation
Die vielseitige Wirkungsweise des Apfels ist bekannt: Er hat positive Auswirkungen auf das Verdauungssystem, den Cholesterinspiegel, Diabetes und die Lungenfunktion - er kann aber mehr, als man glaubt. Das steirische Institut für Ernährung und Stoffwechselerkrankungen hat die runde Frucht jetzt zum Anti- Stress- und Anti- Aging- Obst erklärt.

Der Gesundheitsnutzen des Apfels ist dem Institut zufolge auf die ineinander wirkende Mischung an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen zurückzuführen. Wer etwa zwei Stück pro Tag verzehrt, erreicht eine Erhöhung des Ballaststoffgehaltes um 22 Prozent.

Anti- Stress- Mikronährstoffe

Das Kernobstgewächs kann laut einer Analyse von 200 Studien zum Thema Apfel auch hilfreich gegen die tägliche Hektik sein, weil Äpfel Anti- Stress- Mikronährstoffe wie Vitamin C, E, B1, B6, Selen und Folsäure besitzen. Diese können den stressbezogenen Warnsignalen des Körpers wie z. B. Stoffwechsel- oder Kreislaufstörungen, verringerte Immunabwehr, verschlechterter Allgemeinzustand, Erkrankungen der Atemwege, Kopfschmerzen unterstützend entgegenwirken.

Äpfel beruhigen auch die Körperzellen, weil sie mit ihren sogenannten Aldehyden und der Folsäure in der Lage sind, Enzyme und Membrane zu reparieren. Dies sei laut verschiedenen Studien vor allem bei geistigen Anstrengungen zu beobachten.

Alzheimer- Risiko wird gesenkt

Auch dem Altern kann der Apfel entgegenwirken: Sogenannter oxidativer Stress steht in Zusammenhang mit einer Abnahme der Gehirnleistungsfähigkeit und Demenzerkrankungen. Dies führt zu einer Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit während des Alterns sowie bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.

Ein Apfel täglich senkt das Risiko chronischer Erkrankungen und senkt Alzheimer, weil er bioaktive Substanzen enthält, die die Gehirnzellen vor Abbauprozessen schützen, so das Institut. Phenole im frischen Apfel schützen vor Neurotoxizität, also das Abtöten von Nervenzellen bzw. eine negative Veränderung derer.

Rezepttipp: Apfel–Karotten- Rohkost
Zutaten: 2 Äpfel, 3 Karotten, 7 dag Camembert, 1/8 l Sauerrahm, ½ EL Zitronensaft, Ingwer, 1 Prise Zimt, evtl. 1 EL Honig

Zubereitung: Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten schneiden. Karotten putzen, waschen und raspeln. Camembert in kleine Würfel schneiden und alles vermengen. Sauerrahm mit Zitronensaft, geriebenem Ingwer, Zimt und evtl. Honig verrühren und die Marinade über die Rohkost geben.

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