Wolfsberg erreicht in Ried ein 1:1- Unentschieden

20.02.2013, 20:33
Wolfsberg erreicht in Ried ein 1:1-Unentschieden (Bild: APA/ALOIS FURTNER)
Foto: APA/ALOIS FURTNER
Die Erfolgsserie der SV Ried vor eigenem Publikum ist am Mittwoch gerissen. Die Innviertler mussten sich im Nachtragsspiel der 20. tipp3- Bundesliga- Runde vor 3.100 Zuschauern in der Keine- Sorgen- Arena gegen den WAC nach Treffern von Zulj (58.) bzw. Topcagic (83.) mit einem 1:1 begnügen und gaben damit nach zuletzt vier Heimsiegen wieder Punkte ab.

In einer vor allem in der ersten Hälfte flotten Partie mit vielen Chancen auf beiden Seiten erwischten die ersatzgeschwächten Wolfsberger den besseren Start: Rivera fand in der 5. Minute aus guter Position in Ried- Goalie Gebauer seinen Meister, wenige Sekunden später landete ein Kopfball von Zakany an der Stange. Die Rieder kamen erst nach rund 15 Minuten besser ins Spiel, vernebelten dann aber einige hochkarätige Möglichkeiten. In der 18. Minute parierte WAC- Keeper Dobnik nach einem Eckball einen Schuss aus kurzer Distanz von Reifeltshammer, den abspringenden Ball beförderte Gartler in Richtung Tor, doch Thonhofer verhinderte auf der Linie mit Unterstützung der Querlatte das 1:0 für die Gastgeber.

Gartler musste mit Ellbogenluxation aus dem Spiel

Nach einer gelungenen Freistoßvariante knallte Hinum den Ball in der 23. Minute wenige Meter vor dem Tor in die Wolken, 14 Minuten später war bei einem Riegler- Schuss wieder die Latte der Spielverderber für die Oberösterreicher. Die zweite Hälfte begann mit einer Schrecksekunde für Ried: Gartler scheiterte in der 48. Minute an Dobnik und kam bei dieser Aktion so unglücklich zu Fall, dass er wegen einer Ellbogenluxation ausgetauscht werden musste.

Den Hausherren gelang aber auch ohne ihren Topstürmer die Führung: Nach einem Angriff über den eingewechselten Vastic und Hadzic kam der Ball zu Zulj, der aus der Drehung ins lange Eck traf (58.). Danach kontrollierten die Rieder die Partie und kamen durch Walch fast zum 2:0, doch Dobnik wehrte ab. Der WAC präsentierte sich nach dem Seitenwechsel lange harmlos, schlug aber trotzdem in der 83. Minute zu: Nach Liendl- Vorlage erzielte der eingewechselte Topcagic noch den Ausgleich.

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AG/red
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