WM-Qualifikation

Schweden schlägt Färöer, Blamage für Dänemark

Sport
12.06.2013 10:14
Schweden hat in Gruppe C der WM-Qualifikation zu Österreich aufgeschlossen. Vier Tage nach dem 1:2 in Wien feierten die Skandinavier am Dienstag einen 2:0-Favoritensieg gegen die Färöer. Beide Treffer erzielte Zlatan Ibrahimovic. Die Schweden haben damit weiterhin gute Chancen, noch auf den WM-Zug aufzuspringen. Dieser ist hingegen für die Dänen wohl schon abgefahren, denn gegen Armenien setzte es eine 0:4-Heimniederlage. Dänemark ist in Gruppe B nur noch Vorletzter.

Der Superstar von Paris Saint-Germain war zunächst in der 35. Minute per Volley aus kurzer Distanz zur Stelle. Aus einem an ihm selbst begangenen Foul im Strafraum besorgte er mit seinem 41. Teamtor per Elfmeter (82.) dann den Endstand. Da hatte Schweden nach einer Roten Karte für Verteidiger Andreas Granqvist (79.) nur noch zehn Spieler auf dem Feld.

Jetzt punktegleich mit Österreich
Durch den erwarteten Erfolg schloss Schweden zu den zweitplatzierten Österreichern und Irland auf. Alle drei Teams halten nun bei elf Zählern. Deutschland führt die Tabelle mit fünf Zählern Vorsprung auf das Trio ungefährdet an.

Für Schweden geht es im Rennen um ein Ticket für Brasilien 2014 nun am 6. September auswärts gegen Irland weiter. Österreich ist am selben Tag bekanntlich in München gegen Deutschland im Einsatz.

WM für Dänemark nach 0:4 endgültig außer Reichweite
Dänemark hat sich mit einer blamablen Vorstellung wohl endgültig aus dem Rennen um die WM-Tickets verabschiedet. Die Skandinavier verloren am Dienstag in Kopenhagen gegen Armenien 0:4 und liegen in Gruppe B mit sechs Punkten weiter acht Zähler hinter Spitzenreiter Italien. Yura Movsisyan (1., 59.), Aras Özbiliz (19.) und Henrik Mkhitaryan (82.) trafen für den Außenseiter, der den EM-Starter 2012 sogar vom vierten Tabellenplatz verdrängte.

Ein weiteres Spiel der europäischen WM-Qualifikation fand am Dienstagabend in Gruppe I statt, in der sich Weißrussland und Finnland 1:1 trennten. Die Finnen sind hinter Spanien und Frankreich Dritter, die Weißrussen weiterhin Gruppenletzter.

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