"Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, da Stefan Kulovits ein echtes Urgestein dieses Vereins ist und er zudem eine exzellente Einstellung zu seinem Beruf hat. Schlussendlich gaben aber auch wirtschaftliche Überlegungen den Ausschlag, dass es zu keiner Fortsetzung unserer Zusammenarbeit kommt", betonte Rapid-Sportdirektor Helmut Schulte.
Profi-Debüt mit 19 Jahren
Kulovits spielte bei Rapid bereits im Nachwuchs und bei den Amateuren, ehe er als 19-Jähriger bei den Profis debütierte. Schon nach seinem ersten Einsatz wurde er von seinem damaligen Mitspieler, dem ÖFB-Rekordinternationalen Andreas Herzog, mit dem Spitznamen "Kampfgelse" ausgezeichnet.
Bisher hat es der defensive Mittelfeldspieler auf 199 Bundesliga-Partien, 26 Einsätze im ÖFB-Cup und 24 Spiele auf internationaler Ebene (darunter drei Saisonen in der Europa-League-Gruppenphase) gebracht. Zweimal - 2005 und 2008 - wurde Kulovits mit Rapid Meister, zudem brachte er es unter den Teamchefs Hans Krankl und Dietmar Constantini von 2005 bis 2011 auf fünf Einsätze in der A-Nationalmannschaft.
Kulovits "wäre gerne geblieben"
Kulovits verlässt den Verein, der seine gesamte bisherige Fußballlaufbahn geprägt hat, in gutem Einvernehmen. "Ich wäre noch gerne hier geblieben, da ich mich Rapid ganz speziell verbunden fühle. Ich respektiere aber, dass es andere Überlegungen beim Verein gibt und sehe es als positiv, dass ich im letzten Drittel meiner Karriere die Chance habe, auch außerhalb von Wien-Hütteldorf Erfahrungen zu sammeln", wurde Kulovits in der Rapid-Aussendung zitiert.
Für Cheftrainer Zoran Barisic bleibt er "ein Vorzeigerapidler, und ich hoffe, dass er in anderer Funktion auch wieder einmal bei unserem Klub tätig sein wird".
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