Die ukrainische Fußball-Legende forderte Unterstützung, auch wenn einmal nicht alles nach Plan läuft. "Man muss das Team immer unterstützen", betonte Blochin. "Sie sollen mich auspfeifen, aber nicht das Team. Die Burschen können nichts dafür, sie haben alles versucht." An die Leistung vom 2:1-Auftaktsieg gegen Schweden kamen die Ukrainer aber nicht heran. Den wirbelnden Franzosen hatten sie wenig entgegenzusetzen.
"Können so nicht auftreten"
"Wir werden eine ernsthafte Diskussion führen müssen", gestand Blochin dennoch ein. "Es kann nicht sein, dass wir ein Spiel gewinnen und dann so auftreten." Lediglich Altstar Andrej Schewtschenko, der schon gegen Schweden mit einem Doppelpack brilliert hatte, strahlte bei zwei Chancen so etwas Ähnliches wie Gefahr aus. "Wir müssen akzeptieren, dass Frankreich in der zweiten Hälfte besser gespielt hat", sagte Schewtschenko.
Ungeachtet der durch die Pfiffe getrübten Stimmung kennt die Ukraine derzeit lediglich ein Ziel. "Wir denken nur noch an eine Sache: England zu schlagen", erklärte Schewtschenko.
Bisher sind nur Belgien (2000), Österreich und die Schweiz (2008) als EM-Ausrichter bereits in der Gruppenphase gescheitert. Polen hatte am Samstagabend mit einem Sieg gegen Tschechien noch die Chance, das zu verhindern.
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