Total selbstbewusst

Khedira: “Griechen können uns nicht in die Knie zwingen”

Sport
20.06.2012 14:57
Die deutschen Teamspieler sind nach dem Durchmarsch in der "Horror-Gruppe" B vom Einzug ins Halbfinale der EM in Polen und der Ukraine felsenfest überzeugt. "Uns in die Knie zwingen, das werden die Griechen definitiv nicht schaffen", erklärte Mittelfeldspieler Sami Khedira am Mittwoch bei der DFB-Pressekonferenz. Auch Thomas Müller gab sich vor der Partie am Freitag in Danzig sehr selbstbewusst: "Wir haben einen Erfolgsgedanken im Team, darin kommt Ausscheiden nicht vor."

Khedira warnte dennoch davor, schon zu sehr mit den Gedanken bei einem möglichen Halbfinal-Klassiker gegen Italien oder England zu sein. "Unser Blick zielt wirklich nur auf Griechenland. Weiterdenken ist eine große Gefahr", versicherte Legionär von Real Madrid. Geduld und Bewegung bezeichnete der 25-Jährige als probate Mittel, um den dichten Abwehrriegel der Griechen knacken zu können: "Wenn man statisch steht, wird es sehr schwierig."

Die Mannschaft habe sich seit dem dritten Platz bei der WM 2010 jedoch enorm weiterentwickelt. "Wir spielen ruhiger und viel cleverer, gehen nicht mehr so leichtsinnig mit unserem Spiel um", erläuterte Khedira.

Müller rügt die Medien
Trotz Lobs für die große Fan-Unterstützung in der Heimat und der Vorfreude auf den angekündigten Stadionbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzte Müller seinen Auftritt auch für Kritik an den Medien. Vieles werde zu kritisch gesehen, monierte der 22-Jährige angesichts der Tatsache, dass die Deutschen als einziges Team in der Gruppenphase ohne Punktverlust geblieben sind. "Im Moment kommt es mir so vor, dass wir, selbst wenn wir den EM-Titel holen sollten, uns dafür noch schämen müssen."

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