Aero-Snap und -Shake

Vista und XP mit kleinem Tool wie Windows 7 steuern

Digital
09.07.2010 12:32
Neben all den grundlegenden Änderungen hat Microsoft nicht zuletzt die Desktop-Navigation für seinen siebten Windows-Streich überarbeitet. Dank neuer Funktionen wie "Aero-Snap" und "Aero-Shake" ist das Arbeiten übersichtlich und auch stylish wie nie zuvor. Das Tool "AquaSnap" bringt diesen Komfort nun auch Vista- und XP-Usern auf den heimischen Rechner und hat sogar für Windows 7 noch einige Zusatzfunktion parat.

In Windows 7 ermöglicht es "Aero-Snap", Fenster per Drag & Drop am Bildschirmrand zu positionieren. Wird etwa ein Fenster an den rechten und ein anderes an den linken Bildschirmrand gezogen, erscheinen beide Fenster gleich groß und bildschirmfüllend nebeneinander.

"Aero-Shake" sorgt hingegen durch Schütteln des Fensters bei gedrückter linker Maustaste dafür, dass alle anderen geöffneten Fenster minimiert werden. Schüttelt der Anwender erneut, erscheinen sämtliche Fenster wieder in ihrer ursprünglichen Position und Größe auf dem Bildschirm.

Erweiterte Funktionen mit "AquaSnap"
"AquaSnap" bringt genau diese Funktionen auf alle Windows-Rechner, erweitert sie allerdings noch und macht sie zudem konfigurierbar. Die Entsprechung zu "Aero-Snap" nennt das Tool "AquaSnap". Damit kann der Nutzer nicht nur zwei Fenster links und rechts an den Bildschirm heften, sondern - sofern er das will - bis zu acht Fenster genau ausgerichtet am Bildschirm platzieren. Windows-7-Nutzer, die "AeroSnap" eigentlich gar nicht nutzen möchten, können die Funktion mit der Software auch einfach deaktivieren.

"Aero-Shake" heißt bei dem Programm folgerichtig natürlich "AquaShake". Auch hier kann der User wählen, ob er die Funktion klassisch im Windows-7-Stil nutzen möchte, oder eben dank "AquaShake" ein Fenster durch Schütteln transparent in den Vordergrund stellen will. Die kleine Applikation erlaubt zudem Einstellungen dazu, ab wann das Schütteln vom PC als ein solches wahrgenommen wird.

Mit "AquaGlass" führt die Software eine weitere Neuerung ein. Im Optionsmenü erst aktiviert, werden Fenster durchsichtig, sobald sie über den Desktop bewegt werden. Wie transparent sie dabei sein sollen, kann der User ebenfalls nach seinen Wünschen festlegen.

"AquaSnap" läuft unter allen Windows-Versionen ab 2000 und verbraucht zudem nur 1 Megabyte RAM.

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