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22.07.2014 - 13:25

Wie du dein Haustier an dein Baby gewöhnst

05.07.2010, 19:31
Wie du dein Haustier an dein Baby gewöhnst (Bild: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images)
Foto: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images
Viele Haustier- Eltern stellt die Situation, ein Baby zu bekommen, vor große Herausforderungen. Gerade bei größeren Tieren wie Hunden oder Katzen ist die Reaktion des Tieres auf den Nachwuchs eine spannende Sache: Wird es Rivalitäten geben? Besteht Gefahr für das Baby? Wie kann man die beiden aneinander gewöhnen? Mehr zu diesem Thema erfährst du hier.

Durch die Ankunft eines Babys in der Familie ändert sich auch für dein Haustier einiges. Schließlich war es daran gewöhnt, einen besonderen Status in der Familie zu haben. Oft war es der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, hatte Zutritt zu allen Zimmern und durfte sich auch die eine oder andere Freiheit herausnehmen. Mit dem Einzug eines Babys in den Haushalt ändert sich das jedoch häufig drastisch. Das Kinderzimmer ist möglicherweise tabu, du musst verstärkt auf Hygiene achten. Bei Katzen sollte rechtzeitig auf Toxoplasmose getestet werden, Hunde müssen entwurmt und nach jedem Spaziergang auf Zecken und Flöhe untersucht werden.

Wie wird das Tier reagieren?

Oft ist es so, dass Tiere Beschützerinstinkte für den Nachwuchs entwickeln. Sie merken, dass hier ein kleines, hilfloses Wesen Einzug gehalten hat, das nun zum „Rudel“ dazugehört und beschützt werden muss. Das geht manchmal speziell bei Hunden auch so weit, dass der Hund Passanten und Besucher verbellt, die sich dem Kinderwagen oder Bettchen zu sehr nähern. Jedoch kann der Nachwuchs im Haushalt auch dazu führen, dass sich dein Haustier vom Thron gestoßen fühlt und eifersüchtig reagiert. In diesem Fall solltest du dir mehr Zeit für dein Haustier nehmen und dich auch mit ihm alleine beschäftigen bzw. dich ihm auch mit dem Baby gemeinsam zuwenden. Es darf bei dem Tier nicht die Assoziation entstehen „Wenn das Kleine nicht da ist, ist mein Herrchen/Frauchen netter, als wenn es dabei ist“. Das schürt negative Reaktionen.

Gute Erziehung hilft

Generell ist zu sagen: Je besser dein Haustier davor schon erzogen ist, desto leichter ist mit der neuen Situation zurechtzukommen. Hat es gelernt, gewisse Regeln zu respektieren, wird es sich schneller an den Familienzuwachs gewöhnen. Sobald du daher von der Schwangerschaft weißt, wird es Zeit, deinen Hund bzw. die Katze an die neuen Verhaltensweisen zu gewöhnen: Nicht mehr aufs Bett springen lassen, das Kinderzimmer zur Tabu- Zone erklären. Auch bei Vögeln solltest du eingeschränkte Flugzeiten einüben, eventuell eine größere Volière für den Aufenthalt untertags einrichten.

Du solltest dein Kind generell nie mit deinem Haustier alleine lassen, da auch harmlose Situationen teilweise sehr schnell eskalieren können. Gewöhne dein Haustier an das Baby, indem du es vorsichtig daran schnuppern lässt. Zeigt dein Haustier eine Reaktion des Unmuts, dann drehe dich abrupt weg und schicke dein Haustier davon. Du solltest es jedoch nicht bestrafen, da das Baby sonst negativ assoziiert wird. Weiteren Kontakt solltest du in jedem Fall in den ersten Wochen nicht zulassen. Nähert sich dein Tier dem Baby, dann lenke es ab oder schicke es weg. Beginnt dein Baby langsam, seine Umgebung zu erkunden, dann solltest du aber auch für dein Baby gewisse Spielregeln aufstellen, ihm zum Beispiel beibringen, dass das Spielzeug des Tieres für es tabu ist. Sonst sind Eifersuchtsszenen oft nicht zu vermeiden. Weiters darf es das Haustier nicht am Fell ziehen, treten oder grob zu ihm sein.

Merkst du, dass nach den ersten Wochen keine Besserung im Verhalten auftritt oder dein Kind mit Allergien auf dein Haustier reagiert, dann wird es Zeit für eine traurige Entscheidung. Das Tier muss deinen Haushalt verlassen. Versuche eventuell, es bei Freunden oder im Familienkreis unterzubringen. Möglicherweise kann man es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal versuchen. Doch der Schutz deines Babys sollte im Vordergrund stehen.

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