Bei älteren Ratten trat diese Tendenz nicht auf. Daraus leiten die Forscher der Universität von Alberta (Kanada) ab, dass der Körper gerade im frühen Lebensalter Geschmackseigenschaften und die gelieferte Kalorienmenge von Lebensmitteln miteinander verknüpft. Diese Geschmackskonditionierung könne die Basis einer späteren Neigung sein, zu viel zu essen, vermuten die Soziologen in der Zeitschrift "Obesity".
Dies könnte -so die Wissenschaftler - auch Resultate früherer Studien erklären, denen zufolge etwa der Konsum von kalorienarmen Süßgetränken in der Kindheit das spätere Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herzerkrankungen erhöht. Das beste Rezept zur Prävention von Übergewicht sei eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung, betonen die Experten.