Wie der Windows-Blog "NeoWin" berichtet, sei die Outlook-Version für ARM-Prozessoren erst kürzlich auf dem Microsoft Campus im US-amerikanischen Redmond gesichtet worden. Zuvor hatte Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang – von Nvidia stammen die Tegra-3-Prozessoren, die in vielen Windows-RT-Tablets zum Einsatz kommen – gesagt, dass er die Mail-Software auf Windows RT ganz besonders vermisse.
Outlook könnte Windows RT auf die Sprünge helfen
Stimmen die Berichte, könnte der Nvidia-Manager schon bald Grund zur Freude haben. Word, Excel, PowerPoint und die Notiz-App OneNote sind schon jetzt auf Windows-RT-Geräten vorinstalliert, mit Outlook würde auch noch ein mächtiges Mailprogramm darauf Einzug halten. Der Popularität von Windows RT könnte Outlook also durchaus auf die Sprünge helfen.
Bislang kommt Microsofts ARM-Betriebssystem nämlich nur langsam in die Gänge. In ersten Tests (siehe Infobox) wurde vor allem der Umstand kritisiert, dass der Windows Store, aus dem die auf Windows RT lauffähigen Apps bezogen werden, selbst Monate nach dem Start des neuen Betriebssystems noch recht leer ist.
Windows RT kämpft noch mit dünner App-Auswahl
Viele bekannte Apps, die es auf Android und iOS gibt, fehlen auf Windows RT. Normale Windows-Software kann darauf wiederum nicht ausgeführt werden, weil die Prozessorarchitektur bei ARM-CPUs dies nicht erlaubt. Analysten sehen darin ein großes Problem für Microsoft.
"Die Benutzer werden das frustrierend finden. Sie glauben, sie bekommen ein Windows-8-System, und dann gibt’s kein Outlook. Sie wissen nicht, worauf sie sich mit einem RT-Gerät einlassen", sagt etwa Craig Stice, Analyst bei IHS iSuppli zur Technikseite "CNET".
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