Für seine Studie wertete das Unternehmen einem Blogeintrag zufolge 100 Millionen E-Mail-Konversationen aus. Untersucht wurde dabei das Verhältnis von positiv und negativ behafteten Worten zueinander, um quasi eine Grundstimmung für jede E-Mail zu ermitteln. So wurden etwa Begriffe wie "wunderbar" als positiv eingestuft, "blöd" hingegen als negativ.
Anschließend untersuchte Contactually, welche Sorte Nutzer, gut oder schlecht gelaunt, schneller auf E-Mail-Anfragen antwortete. Das Ergebnis: Wer dem E-Mail-Inhalt zufolge gerade seinen schlechten Tag hatte, antwortete im Schnitt 36 Prozent schneller auf eingehende elektronische Nachrichten als die positiv gestimmten Kollegen. Demnach antworteten 64 Prozent der Miesepeter binnen eines Tages, aber nur 47 Prozent der gut gelaunten Personen.
Warum dies so ist, kann sich der technische Chef von Contactually, Jeff Carbonella, noch nicht einwandfrei erklären. "Vielleicht sind schlecht gelaunte Menschen allgemein aktiver im Internet. Das würde die vielen Internet-Trolle erklären, nicht wahr?"
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