"Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein", sang schon der deutsche Liedermacher Reinhard Mey. Mit der aktuellen Google-Earth-Version 4.2 (siehe Infobox) und dem darin versteckten Flugsimulator kann nun jeder diese Freiheit erleben - und das, im Gegensatz zu so manch anderem Simulator, vollkommen kostenlos.
Um die versteckte Funktion nutzen zu können, muss lediglich die Tastenkombination "STRG + ALT + A" eingegeben werden. In manchen Fällen soll bei Windows-Usern auch "STRG + A" oder "STRG + Windows + A" zum Erfolg führen, Mac-User tippen "Command + Option + A". Einmal erfolgreich ausgeführt, steht der Flugsimulator jederzeit im Tools-Menü auf Abruf bereit.
In dem sich neu öffnenden Pop-Up-Fenster des Simulators kann der Nutzer dann entscheiden, mit welcher Maschine er abheben will. Zur Auswahl stehen ein F16-Kampfjet sowie die Propellermaschine SR22. Über ein Dropdown-Menü kann anschließend sogar noch der Startflughafen gewählt werden - von Kathmandu über London oder Los Angeles bis etwa Wien.
Dann heißt es eigentlich nur noch anschallen und Gas geben, was sich in der Praxis jedoch durchaus problematisch gestaltet: Die Macher haben dem Flugsimulator nämlich eine realistische und somit auch komplexe Steuerung spendiert. Wie man den Schub erhöht, das Querruder einstellt oder das Fahrwerk ausfährt, erfährt man jedoch über die integrierte Hilfefunktion bzw. online (siehe Infobox).
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