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Surfen im Urlaub: Daten-Roaming nach wie vor teuer

29.06.2011, 10:50
Surfen im Urlaub: Daten-Roaming nach wie vor teuer (Bild: thinkstockphotos.de)
Foto: thinkstockphotos.de
Telefonieren wird in der EU für die Konsumenten ab 1. Juli billiger, das Mailen oder Surfen im Ausland per Smartphone oder Notebook kann aber weiterhin geschmalzene Kosten verursachen, wie ein Test der Arbeiterkammer für die Urlaubsländer Griechenland, Italien, Spanien, Kroatien und die Türkei zeigt. Demnach müssen Österreicher bei ihren Standard- Tarifen mit durchschnittlich knapp acht Euro pro Megabyte rechnen.

"Ein Megabyte heißt für einen Urlauber in etwa, ein Foto mit mittelprächtiger Auflösung und drei Zeilen Grüße an seine Freunde nach Hause zu versenden", erläutert Konsumentenschützerin Daniela Zimmer. Im Ausland kostet ein Megabyte durchschnittlich 7,74 Euro, im Extremfall könne man aber auch auf 20,80 Euro kommen, also auf bis zu 208 Mal mehr als innerhalb Österreichs, wo das Megabyte nach dem Ausschöpfen der Datenpauschale 10 bis 25 Cent koste.

Damit die Kosten im EU- Urlaubsland nicht ins Uferlose steigen, gebe es für Konsumenten wenigstens eine Obergrenze bei der monatlichen Rechnung, so die Konsumentenschützerin. Seit 1. März 2010 haben die Anbieter dafür zu sorgen, dass die monatlichen Ausgaben fürs Datenroaming in der EU den Höchstbetrag von rund 60 Euro ohne ausdrückliche Zustimmung des Kunden zum Weitersurfen nicht überschreiten.

Für Urlauber gibt es überdies spezielle Datenpakete (Tages- bis Monatspässe mit fixem Datenvolumen und fester Gültigkeitsdauer) oder heuer erstmals "unlimitierte" Roamingtarife, allerdings mit gedrosselter Geschwindigkeit ab 100 oder 200 Megabyte. Die Pakete gelten vorrangig innerhalb der EU - nur A1 bietet derzeit auch Pakete für Kroatien und die Türkei an. Die Paketpreise sind teilweise differenziert, je nachdem ob es ein Smartphone oder Notebook ist.

Für ihren Preisvergleich hat die AK Angebote von A1, bob, T- Mobile, Orange, tele.ring und "3" unter die Lupe genommen.

AG/red
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