Erstmals gezeigt

Sony lüftet Geheimnis um Design seiner PS4

Spiele
11.06.2013 05:12
Was sie kann, war bereits bekannt, wie sie aussieht, hingegen ein gut gehütetes Geheimnis. In der Nacht auf Dienstag lüftete Sony dieses endlich und zeigte erstmals seine neue PlayStation 4 in voller Pracht. Im Rahmen seiner E3-Pressekonferenz verriet der japanische Konzern außerdem mehr zu geplanten Multimedia-Inhalten und zeigte weitere Spiele, die zum Start der Konsole erhältlich sein sollen. Wann der genau sein wird, ließ Sony hingegen vorerst offen. Immerhin, einen Preis gibt es schon: Mit 399 Euro ist die PS4 100 Euro günstiger als die Xbox One von Microsoft.

Es schien fast so, als hätten sich Sony und Microsoft beim Design ihrer Konsolen abgesprochen: Beide sind sie teils matt, teils hochglänzend schwarz, und beide wirken recht klobig. Sony bringt allerdings eine leichte Asymmetrie ins Spiel und setzt auf eine Raute als Grundform für sein Gehäuse. Andy House, Chef von Sony Computer Entertainment, bezeichnete das Äußere dennoch als schlank und sprach von einem "optisch eindrucksvollen" Design. 

Umfangreiches Multimedia-Angebot - zumindest in den USA
Erstmals ging der Konzern auch konkreter auf kommende Multimedia-Angebote für die neue PS4 ein. Neben einem umfangreich gefächerten Spieleangebot soll die Konsole demnach auch stark von einer engen Zusammenarbeit mit Sony Music und Sony Pictures profitieren, die die PlayStation 4 mit Musik und Filmen versorgen sollen. Zumindest in den USA ist von 20 Millionen Songs und 150.000 Filmen die Rede, die zum Start verfügbar sein sollen – inwieweit dies auch für den europäischen Markt, insbesondere Österreich, gilt, bleibt abzuwarten.

Kein Online-Zwang, keine Beschränkungen
Viel wichtiger dürfte für Gamer derzeit aber ohnehin sein, wie Sony mit dem Themen Kopierschutz und Online-Zwang verfährt. Microsoft sorgte in diesem Punkt bei vielen Fans für Verärgerung, weil sich die Xbox One mindestens alle 24 Stunden einmal mit dem Internet verbinden muss und zudem der Verkauf und das Ausleihen von gebrauchten Spielen bestimmten Beschränkungen unterliegen. Die gute Nachricht: Sonys PS4 wird all dies nicht haben. Wie die Japaner betonten, sollen Gamer ihre Spiele auch weiterhin wie gewohnt kaufen, verkaufen und ausleihen dürfen. Auch von einem Online-Zwang sieht das Unternehmen ab: Die PS4 werde nicht ihren Dienst aufgeben, wenn der Spieler sich nicht alle 24 Stunden authentifiziere, stichelte Sony in Richtung Microsoft.

Wenig neue exklusive Games
Ein paar Spiele zauberten die Japaner schließlich ebenfalls noch aus dem Ärmel. Vorgestellt wurden unter anderem der Steampunk-Shooter "The Order: 1886", das neue "Killzone: Shadow Fall", das Rennspiel "DriveClub", das Action-Adventure "Knack", eine Fortsetzung zu Sonys Open-World-Actiontitel "Infamous" mit dem Untertitel "Second Son" und das Japano-Rollenspiel "Transistor". Mit den Titeln "Dying Light" und "Daylight" stellt Sony spannende(Survival-)Horror-Kost in Aussicht, während Shooter-Freunde "Blacklight Retribution" im Auge behalten sollten. Gezeigt wurden außerdem das optisch imposante "Final Fantasy XV" und "Kingdom Hearts III".

Insgesamt befänden sich aktuell 30 Exklusivtitel für die PS4 in der Entwicklung, betonte Sony. 20 davon sollen noch im ersten Jahr veröffentlicht werden. 

Die gesamte E3-Pressekonferenz von Sony - inklusive aller Trailer, Demos und Neuvorstellungen - gibt es als Stream auf der offiziellen PlayStation-Seite.

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