So genannte "Portables" bieten dabei eine Reihe von Vorteilen gegenüber konventionell auf dem PC installierter Software: Sie sind, wie der Name bereits andeutet, tragbar und somit an jedem Ort dieser Welt einsetzbar - ganz gleich, ob es sich um Office-Anwendungen, Bildbearbeitung, einen Virenschutz oder Brenn-Software handelt. Einzige Voraussetzung: Ein Rechner sowie ein freier USB-Anschluss müssen vorhanden sein.
Ein weiterer Vorteil: Da sich die Programme auf einem USB-Stick befinden, wird die eigene Festplatte verschont. Denn: Viele Programme hinterlassen bei ihrer Installation Einträge in der Registry des Systems, was den Computer mit der Zeit langsamer macht. Werden die Programme wieder deinstalliert, werden zudem oftmals nicht alle Einträge gelöscht. Was bleibt, ist Datenmüll. Mit "Portables" lässt sich dieses Problem umgehen.
Der mobile Einsatz bringt jedoch auch Nachteile mit sich: USB-Schnittstellen sind deutlich langsamer als die Festplatte, was sich negativ auf die Ladezeiten größerer Programme auswirkt. Da der Rechner aufgrund fehlender Registry-Einträge zudem nicht weiß, welche Programme auf dem USB-Stick gespeichert sind, können Dateien nicht einfach per Doppelklick, sondern müssen über einen kleinen Umweg aus der Software heraus gestartet bzw. geöffnet werden.
Wer seinen ganzen PC auf einem USB-Stick unterbringt, sollte zu guter Letzt besonders auf die Sicherheit achten - ein kleiner Stick geht schließlich leichter verloren als ein klobiger und schwerer Rechner. Wer also sensible Dokumente und Dateien auf dem USB-Stick speichert, sollte diese durch Verschlüsselung - etwa mit dem hier vorgestellten "Easy Crypto Deluxe" - vor fremden Blicken schützen.
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