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So lange braucht es, dein Passwort zu knacken

22.08.2011, 00:09
So lange braucht es, dein Passwort zu knacken (Bild: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images)
Foto: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images
"Wie sicher ist mein Passwort?" Eine Frage, die sich viele Nutzer beim täglichen Einloggen zum Netbanking, Online- Shopping oder Networking auf Facebook und Co. stellen. Die Website "How Secure Is My Password?" kennt die Antwort und veranschaulicht dabei eindrucksvoll, wie schnell so manch sicher geglaubtes Login zu knacken ist.

Sogenannte Passwort- Checker gibt es zuhauf im Internet. Sie veranschaulichen zumeist anhand einer Farbskala, wie sicher das eigene Passwort ist: von Rot für unsicher über Gelb für mittelmäßig bis Grün für nur sehr schwer zu knacken. Auch "How Secure Is My Password? " testet die Sicherheit von Passwörtern, macht das Ergebnis für den Nutzer aber greifbarer.

So verrät die Anwendung etwa, wie lange es mit einem herkömmlichen Rechner dauern würde, das eigene Passwort zu knacken. Schnell wird dabei deutlich, wie sich die Länge sowie unterschiedliche Satz- und Sonderzeichen auf die "Knackbarkeit" des Passworts auswirken.

"Hasso" schlägt "Idefix"

Braucht es für einen Tiernamen wie "Hasso" beispielsweise nur 0.047525504 Sekunden, so sind es für "Hasso1" bereits acht Sekunden. Wird dieses Passwort noch um ein Sonderzeichen ergänzt, zum Beispiel "Hasso1%", steigt die benötigte Zeit laut Website bereits auf 59 Minuten.

Wer aus seinem "Hasso" ein "Hassolein" macht, steht noch besser bzw. sicherer da und erhöht die Zeit, die zum Knacken des Passworts benötigt wird, auf sechs Jahre. Abermals ergänzt um eine Ziffer und ein Sonderzeichen, wächst die Dauer gar auf stolze 769 Jahre an.

Keine guten Karten hingegen hat, wer – um bei beliebten Tiernamen zu bleiben – beim Passwort auf "Idefix" setzt. Denn wie die Website durch einen Abgleich mit den 10.000 am häufigsten verwendeten Passwörtern weiß, ist der Name auf der Liste vorn mit dabei und kann demnach auf Anhieb geknackt werden.

"1234" und andere nicht zu empfehlende Passwörter

Immerhin weiß sich Obelix' treuer Begleiter besser zu behaupten als die Zahlenkombination "1234", die der Website zufolge unter den Top Ten der gebräuchlichsten Passwörter auf Platz vier rangiert. In diesem Fall macht es übrigens auch wenig Sinn, die Zahlenfolge logisch zu erweitern, denn auch "123456789" ist mit einem Platz unter den 60 am häufigsten verwendeten Passwörtern nur unwesentlich sicherer.

"How Secure Is My Password?" verrät aber auch, wie sich das eigene Passwort verbessern lässt, indem die Website zum Beispiel darauf hinweist, wenn Satz- und Sonderzeichen fehlen, das Passwort an sich zu kurz ist oder das Login einem gebräuchlichen Wort oder Namen gleicht.

Ein Hinweis: Zur Sicherheit sollte man bei keinem Passwort- Tester das tatsächliche eigene Passwort eingeben, sondern lediglich ein ähnliches. So bleibt das Passwort geschützt.

ser
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