Durch das neue System könnten Kosten auf Seiten der Händler eingespart werden: Die Verpackung und Lieferung von DVDs entfällt. Für den Nutzer bleibt eine größere Auswahl. Die Automaten können zwischen 350 und 5.000 Filmen speichern.
Nach einem ersten Testlauf in Dublin sind bereits zahlreiche große Firmen mit an Bord. Während IBM bei der Entwicklung des Transaktionssystems half, zeichnet sich Samsung für den Flash-Speicher verantwortlich. Toshiba produziert die Chips für die TV-Schnittstellen.
Im Herbst soll das System in vier US-Städten auf den Markt kommen. Starter-Packs, mit USB-Stick, Schnittstelle und sechs Filmen werden um 60 Dollar erhältlich sein. Das High-End-Paket enthält zwölf Filme sowie ein mobiles Abspielgerät mit 240 GB Speicherplatz und soll auf 160 Dollar kommen.
Videopiraterie will Portomedia mit Microsofts DRM-Standards entgegenwirken. "Es wird niemals perfekt sein, aber wir werden es ihnen so schwer machen, wie wir können", so Portomedia-Gründer Chris Armstrong gegenüber CNET. (pte)
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