Insgesamt habe Microsoft über 150 Millionen Gigabyte an Daten seiner bisherigen Hotmail-Kunden auf die neue Plattform transferiert. Hotmail wird stillgelegt. Seit Mitte Februar steht der neue Webmail-Dienst Outlook.com zur Verfügung. Zuvor hatte Microsoft in der Preview-Phase bereits 60 Millionen Nutzer angezogen.
Innerhalb der vergangenen zwei Monate hatte Microsoft einen neuen, modernen Outlook-Kalender (siehe Infobox) und eine überarbeitete App für Android-Geräte veröffentlicht. Hinzu kamen eine Zwei-Wege-Authentifizierung für den Account, neue internationale Domains und eine Preview für Skype in Outlook.com.
Outlook.com soll ohne Werbung auskommen
Mit SMTP-Send ist eine Funktion für Nutzer hinzugekommen, die mehrere Mail-Adressen über den Account laufen lassen und individuell entscheiden wollen, welche Adresse als Absender angezeigt wird. Über eine bessere Anbindung von SkyDrive sollen zudem Bilder und Dateien aus der Microsoft-Cloud per E-Mail verschickt werden können.
Mit dem neuen Webmail-Dienst schließt Microsoft mehr zu Google und dessen Google Mail auf. Anders als Google will Microsoft bei dem Dienst auf Werbung verzichten. Hotmail, das 1997 von Microsoft gekauft wurde, gehörte zu den Pionieren unter den Webmail-Diensten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.