Vereinbarung mit EU

Microsoft bietet ab 17. März alternative Browser an

Digital
22.02.2010 09:58
Microsoft will nun die Vereinbarung mit der EU-Kommission zum Anbieten alternativer Browser in 32 europäischen Ländern umsetzen. Ab 17. März sollen auch österreichische Nutzer im Zuge eines Updates in einem Auswahlfenster andere Surf-Programme als den Internet Explorer wählen können.

Im Zuge des Windows-Updates können die Anwender die Microsoft-Konkurrenz einfach installieren und als neuen Standardbrowser definieren. Natürlich können sie aber auch bei ihrem bisherigen Browser bleiben.

Entscheidet sich der Nutzer für einen alternativen Browser wie Firefox, Opera oder Safari, so deinstalliert das Update den Internet Explorer nicht, schaltet ihn jedoch inaktiv. In Windows 7 wird der Microsoft-Browser aus der Taskleiste entfernt. 

Die EU-Kommission einigte sich mit Microsoft auf diesen Kompromiss, nachdem sie ein Wettbewerbsverfahren gegen die Redmonder eingeleitet hatten. Die EU warf dem Software-Konzern vor, durch die Bündelung von Windows und Internet Explorer den freien Markt zu behindern.

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