Der "Information Week" zufolge geht Microsoft in den USA derzeit davon aus, dass 20 bis 25% der Computerbenützer, die mit Software des Konzerns arbeiten, ihre Programme als Raubkopie bezogen haben. Jeff Raikes: "Am Ende zählt nicht, wieviel wir verkaufen, sondern wie viele Menschen Microsoft-Software benützen - und das sollen möglichst viele sein."
Im aussichtslosen Kampf gegen Software-Schmarotzer macht man daher so manches Zugeständnis. Wenn schon raubkopiert wird, dann wenigstens Programme aus dem eigenen Haus. "Jeder Software-Pirat ist auch ein potenzieller Kunde. Wir wollen natürlich verschärft gegen Raubkopierer vorgehen, aber am Ende nicht als Buhmann dastehen."
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