Einem Bericht des Filesharing-Newsportals "TorrentFreak" zufolge sei die geringe Anzahl an sogenannten DMCA-Anfragen zur Löschung vermeintlich urheberrechtlich geschützter Dateien vor allem deshalb erstaunlich, weil bei ganz legalen Diensten wie Dropbox oder YouTube weit mehr solche Anfragen eingehen als bei Mega, wo man am Tag 80 bis 100 solcher Anfragen erhalte. Allerdings sperrt Mega auch Googles Suche aus seinen Dateien aus.
Mega verzeichnet 1,6 Millionen Uploads täglich
"Das ist winzig, verglichen zu den 1,6 Millionen Uploads, die wir täglich erhalten und im Vergleich zu den Takedown-Anfragen bei Seiten wie Dropbox und YouTube", so Dotcom. Er fügt hinzu: "Wir reagieren rasch auf diese Takedown-Anfragen, genau wie wir es auch bei MegaUpload getan haben."
Die Film- und Musikindustrie dürfte trotzdem nicht glücklich mit Dotcoms neuem Filehoster sein. Erst kürzlich sorgte der Versuch von Filmstudios für Aufsehen, die Website kurzerhand aus den Google-Suchergebnissen tilgen zu lassen (siehe Infobox).
Bisher hatte Kim Dotcoms Team Statistiken zur Nutzung der verschlüsselten Filehosting-Website unter Verschluss gehalten. Beim Start der neuen Website verkündete Kim Dotcom zwar, dass binnen weniger Tage rund eine Million Registrierungen bei dem Dienst eingelangt seien, seither ist es aber ruhig um Mega geworden.
Dotcom denkt über Börsengang nach
Dass der Dienst mittlerweile eine solch enorme Menge an Bandbreite benötigt, spricht jetzt allerdings für ein kontinuierliches, rasches Wachstum in den letzten Monaten. Trotzdem: An die Größe von Dotcoms vom FBI vom Netz genommenem MegaUpload oder Konkurrenten, die schon länger online sind, reicht Mega noch nicht heran.
Dotcom ist dennoch zuversichtlich, dass Mega weiter wachsen wird. Die Torrent-Website bezeichnet den Filehoster schon jetzt als eines der vielversprechendsten Technologie-Start-ups des Jahres. Und Dotcom denkt laut darüber nach, in Australien an die Börse zu gehen.
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