Offenbar will der Software-Konzern auf diese Weise die Kartellwächter der EU besänftigen. Die Integration des Browsers in das Betriebssystem ist schon seit Jahren ein Zankapfel. Erst im Jänner gab die EU in einer vorläufigen Entscheidung dem norwegischen Browser-Hersteller Opera Recht, der sich über einen Wettbewerbsvorteil für die Microsoft-Konkurrenz beklagte. Auch Firefox und Google haben die Unterstützung dieser Beschwerde in Aussicht gestellt.
Außer der Beruhigung der EU könne er sich keine andere Funktion für die Internet-Explorer-Checkbox vorstellen, sagte Michael Cherry von der Forschungsstelle Directions on Microsoft. Offen bleibt allerdings, ob die Checkbox auch in der fertigen Fassung von Windows 7 noch enthalten sein wird. In der älteren, öffentlich verteilten Beta 1 des Vista-Nachfolgers mit der internen Versionsbezeichnung "Build 7000" gibt es sie nicht.
Nächster Schritt ist ein "Release Candidate" (RC), bei dem noch nicht entschieden ist, ob diese Version ebenfalls öffentlich zugänglich gemacht wird. Das fertige Windows 7 soll Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres erscheinen.
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