Konzern in Nöten

Hewlett-Packard laufen die Kunden davon

Elektronik
23.02.2012 09:08
Auch mit Meg Whitman an der Spitze kommt der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard nicht aus der Krise. Der von Personalquerelen und Fehlentscheidungen im Management gebeutelte Konzern musste im ersten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang von sieben Prozent auf 30,0 Milliarden Dollar (22,7 Milliarden Euro) hinnehmen.

Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um beinahe die Hälfte auf unterm Strich 1,5 Milliarden Dollar ein. HP unternehme die notwendigen Schritte, um wieder erstklassig zu werden, versprach Whitman am Mittwoch.

Sie hatte den Job als Konzernchefin im September angetreten, nachdem ihr Vorgänger Leo Apotheker mit seinen Umbauplänen bei HP gescheitert war. Doch der Erfolg bleibt bisher auch bei Whitman aus. Selbst in den boomenden Schwellenländern war das Geschäft in den Monaten November bis Jänner rückläufig.

Die Anleger zeigten sich enttäuscht. Auch die Gewinnprognose für das laufende zweite Geschäftsquartal fiel schwächer aus als von Analysten erwartet. Die Aktie fiel nachbörslich um ein Prozent.

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