Google versichert zwar, Gesichter und Autokennzeichen auf den Bildern unkenntlich zu machen, den griechischen Behörden reicht das aber nicht aus. Google müsse darlegen, wie die gesammelten Daten gespeichert und vor Missbrauch geschützt werden. Wie eine Google- Sprecherin erklärte, nehme man den Schutz der Privatsphäre sehr ernst und werde das Angebot entsprechend anpassen.
Der Street- View- Dienst wurde 2007 ins Leben gerufen und wird inzwischen für mehr als 100 Städte in aller Welt angeboten. Nicht überall stößt das Angebot jedoch auf Gegenliebe: Bereits im vergangenen Jahr hatte etwa der EU- Datenschutzbeauftragte Street View scharf kritisiert. Auch in Deutschland gibt es immer wieder Proteste wütender Anrainer gegen die mit Kameras bestückten Google- Autos.
Die britische Datenschutzbehörde hingegen lehnte es im April trotz zahlreicher Proteste innerhalb der Bevölkerung ab, Street View zu verbieten. Es sei nicht im öffentlichen Interesse, den Dienst in einer Welt zu sperren, "in der viele Leute twittern, bloggen und bei Facebook sind", entschied die Behörde.