Das kleine englischsprachige Tool muss zu diesem Zweck nicht einmal installiert werden: Ein Doppelklick auf die nur rund 1,6 Megabyte große exe-Datei genügt und schon listet die XP- und Vista-kompatible Software eine Auswahl der zu entfernenden Programme auf. Da laut Hersteller jedoch nicht immer einwandfrei zwischen Test- und Vollversionen unterschieden werden kann, sollten Anwender die Gelegenheit nutzen und noch vor Beginn der Säuberungsaktion mit Hilfe des Tools einen Wiederherstellungspunkt setzen.
Derart abgesichert, müssen nun nur noch die Häkchen vor den entsprechenden Programmen gesetzt bzw. entfernt werden, falls eine Software doch benötigt wird. Mit einem Klick auf "Next" beginnt der "PC Decrapifier" mit dem Aufräumen und entfernt die mit einem Haken versehenen Programme und Dienste. Unerwünschter Softwaremist wird dabei nicht einfach nur deinstalliert, auch verwaiste Einträge in der Registry, die auf die Systembremse drücken, werden gelöscht.
Besonders abgesehen hat es der "PC Decrapifier" auf die berühmt-berüchtigten 30-Tage-Testversionen, aber auch vorkonfigurierte Browser (Stichwort: Startseite des Herstellers), Toolbars und andere Plugins sind der Software ein Dorn im Auge. Eine detaillierte Auflistung jener "Crapware", die aufgestöbert und entfernt wird, gibt es auf der Website des Herstellers (siehe Infobox). Nutzer können hier auch abstimmen, welcher unleidliche Softwaremist künftig vom "PC Decrapifier" entsorgt werden soll.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.