Google +1 befindet sich derzeit im Teststadium, kann aber über die Website der Google Labs für die englische Version der Suchmaschine bereits freigeschaltet werden. +1 kann nur mit einem Google-Profil genützt werden, schließlich werden die mit +1 bewerteten Links Freunden und Bekannten angezeigt.
Diese werden von der Firma zum Beispiel über Chatpartner bei Google Talk oder Kontakte im E-Mail-Dienst Google Mail ausgemacht, künftig soll auch die Verknüpfung mit dem Twitter-Zugang und anderen sozialen Netzwerken möglich sein. Ob dazu das dezidierte Einverständnis des Nutzers nötig ist, ist noch unklar und sorgt unter Datenschützern bereits für Unzufriedenheit. Schließlich könnte Google beim Sammeln der diversen Daten genaue Profile der Nutzer erstellen und diese zu Marketingzwecken verkaufen oder für das eigene umfangreiche Netzwerk nutzen.
Konkurrenz zu Facebook und Twitter
Der Empfehlungsdienst soll nach und nach freigeschaltet werden. Künftig soll dann etwa in der Google-Suchmaschine neben jedem Ergebnis ein "+1" zu finden sein. Aber auch auf anderen Websites soll der Button künftig verfügbar sein, ähnlich jenen zur Empfehlung auf Facebook oder Twitter. Die mit +1 bewerteten Websites kann der Nutzer über sein Google-Profil aufrufen und auf Wunsch löschen.
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