Dazu würden auch externe Informationen mehrerer amerikanischer Datenauswerter wie Acxiom und Datalogix hinzugezogen, erläuterte Facebook, betonte zugleich jedoch, dass keine persönlichen Daten geteilt würden. Die Werbetreibenden bekämen lediglich zu sehen, wie viele Menschen zu einer Zielgruppe gehörten. Zum Start seien über 500 Kundengruppen festgelegt worden.
Personifizierte Werbung gilt als der große Vorteil von Facebook - schließlich weiß das Online-Netzwerk viel über die Vorlieben seiner Mitglieder. Die Verknüpfung mit Informationen über das Kaufverhalten aus anderen Quellen eröffnet der Werbeindustrie noch mehr Möglichkeiten, auch wenn alle Beteiligten beteuern, dass nur anonymisierte Informationen sichtbar seien.
So schwärmte der Digitalchef des Getränkeriesen PepsiCo im "Wall Street Journal", man könne jetzt unterschiedliche Werbung anzeigen, je nachdem, ob jemand die klassische Pepsi mit Zucker oder die Light-Version bevorzuge.
Die Facebook-Beispiele enthielten Kategorien wie "Käufer von Tiefkühl-Produkten" oder "Käufer von Milchprodukten und Eiern". Bei den Autointeressenten könne man recht präzise nach Fahrzeugklassen unterscheiden. Laut Facebook sollen Nutzer Anzeigen von einem bestimmten Werbepartner allerdings dauerhaft ausblenden können.
Zugleich hätten die beteiligten Daten-Sammler zugesagt, transparenter zu werden. So kündigte die Firma Acxiom an, die Informationen über rund 700 Millionen Menschen gesammelt hat, das Nutzer bald einsehen könnten, was über sie bekannt ist.
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