Durch neue Einstellungen würden die mehr als 400 Millionen Nutzer "volle Kontrolle" über die von ihnen ins Internet gestellten Informationen und Inhalte erhalten. Zusätzlich will Facebook neue Einstellungsmöglichkeiten hinzufügen, mit denen externe Anwendungen und Webseiten Dritter einfacher deaktiviert werden können. Die Änderungen sollen in den kommenden Tagen umgesetzt werden.
"Das ist eine ziemlich große Überarbeitung unseres Systems", sagte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bei der Vorstellung der neuen Privatsphäre-Einstellungen am Firmensitz im kalifornischen Palo Alto. Nutzer müssten fortan weniger Informationen öffentlich zugänglich machen. "Die Leute wollen einen einfach Weg, um die mit Dritten geteilten Informationen zu kontrollieren, also machen wir das", sagte Zuckerberg.
Facebook steht bei Datenschützern immer wieder für seinen Umgang mit Nutzerdaten in der Kritik. Auch US-Parlamentarier und die Europäischen Union prangerten die Praktiken des Unternehmens an. Erst vor zwei Wochen hatte Facebook die Einführung neuer Sicherheitsfunktionen verkündet. So sollen Facebook-Mitglieder künftig erkennen können, wenn Unbekannte versuchten, sich Zugriff auf ihr Facebook-Konto zu verschaffen.
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