Zynga erklärte, die Konzepte noch vor "The Sims Social" entwickelt zu haben. Zudem preschte der Spezialist für Online-Spiele mit eigenen Vorwürfen vor: Electronic-Arts-Chef John Riccitiello habe versucht, mit Drohungen den Wechsel von Managern zum damals aufstrebenden Online-Konkurrenten zu verhindern.
Bei beiden Unternehmen läuft das Geschäft derzeit nicht glatt. Electronic Arts mit seinen aufwendigen und teuren Spielen wie "Need For Speed" oder der "Fifa"-Serie macht die Konkurrenz der Online-Rivalen sowie der günstigen Spiele für Smartphones und Tablets zu schaffen. Sie binden die Aufmerksamkeit der Spieler und drücken mit ihren zum Teil kostenlosen Angeboten die Preise. Deshalb versuchen die Großen der Branche immer mehr, auch selbst in dieses Geschäft vorzustoßen.
Aber auch Zynga hat derzeit zu kämpfen. Das Interesse der Spieler scheint nachzulassen und der Verkauf digitaler Gegenstände wie virtueller Traktoren erweist sich als eine doch nicht so sichere Einnahmequelle. Zuletzt liefen immer wieder Verluste auf, das Wachstumstempo bremste sich stark ab. Die Aktie hängt bei drei Dollar fest, während der Ausgabekurs 2011 noch bei zehn Dollar lag. Gründer Mark Pincus baut unter anderem auf den Einstieg ins Online-Glücksspiel, um die Geschäfte anzukurbeln.
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